Friedenslicht Dezember 2011
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Dezember 2011 16:01
Der Stamm Philipp Melanchthon hat dieses Jahr im Rahmen der Friedenslichtaktion den Aussendungsgottesdienst in der Kirchengemeinde Niederbiber mitgestaltet. Es wurden zwei Workshops einmal für die Alterstufe der Wölflinge und einmal für die der Ranger und Rover vorbereitet.
Die Wölflinge bastelten für jedes Land in das, das Friedenslicht ausgetragen wird eine entsprechende Fahne. Später im Gottesdienst verteilten sie sich mir ihren Fahnen in der Kirche und gaben dann das Friedenslicht symbolisch von Nation zu Nation weiter.
Die Rover sollten ein Schattenspiel ausarbeiten. Hierzu hatten sie einige Requisiten zu Verfügung und ein paar Stichpunkte, die ihnen eine Richtung vorgegeben haben.
Sie stellten verschiedene Arten des Leidens da, wie Hunger, Armut, Gewalt, Krankheit…und zeigten, wie das Licht auf symbolische Art und Weise das Leiden mindern kann. Am Ende verabschiedeten wir uns alle voneinander, jeder mit seinem Friedenlicht in der Hand. Die Friedenslichtaktion hat wirklich einen sehr schönen symbolischen Charakter.
Weihnachtsmarkt 2011
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Dezember 2011 16:00
Wie jedes Jahr hat der Stamm Philipp Melanchthon am Melsbacher Weihnachtsmarkt mitgewirkt. Der Weihnachtsmarkt in Melsbach läuft ganz traditionell jedes Jahr gleich ab. Es gibt einen Honigstand, einen Weihnachtsbaumstand, einen Bastelstand für Kinder, Glühwein, Pommes mit Bratwürstchen, Reibekuchen, die Grundschulkinder singen und spielen Flöte, der Nikolaus kommt und selbstverständlich sind auch die Pfadfinder dabei.
Doch zur Freude aller wurde dieses Jahr eine kleine Änderung vorgenommen, der Weihnachtsmarkt begann erst um ein Uhr und so konnten wir alle gemütlich ausschlafen.
Wir trafen uns um halb 12 am Gemeindehaus um alle Materialien einzuladen. Zum Glück gibt es liebe Eltern, die hier ihren Bus und ihren Fahrdienst zur Verfügung stellen.
Wir bauten eine Kohte auf, machten schon mal Feuer, damit wir später genug Glut für Stockbrot haben würden und stellten noch ein paar Schwedenstühle drum herum, um ein bisschen gemütliche Atmosphäre zu schaffen.
Anschließend bauten wir unseren Verkaufstisch auf. Es gab selbstgemachte Kerzen, Teelichtgläser und Plätzchen von unseren Wölflingen. Unsere beste Einnahmenquelle der ‚Tschai 2 go’ durfte natürlich auch nicht fehlen.
Im Laufe des Tages hat sich eine nette Runde von Kindern um das Feuer gesammelt, die sich alle ein Stockbrot machten. Wir haben interessierten Eltern Auskunft über die Pfadfinder in Melsbach gegeben und uns von ehemaligen Pfadfindern die Pfadfinderabenteuer aus ihrer Jugend erzählen lassen.
Nachdem wir dann zum hundertsten mal Auskunft gegeben hatten, dass Tschai so eine Art Glühwein mit Früchten ist, der Stockbrotteig zu Ende war und wir unseren motivierten Wölflingen erklärt hatten, dass ihre restlichen Kerzen wohl nicht mehr verkauft werden, war es an der Zeit wieder abzubauen.
Roverlauf Dezember 2011
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 18. Dezember 2011 15:57
An diesem Wochenende (02.12.-04.12.2011) war es soweit, der 25. Roverlauf begann. Der diesjährige Lauf, bei dem insgesamt sechs Gruppen teilnahmen, sogar zwei aus unserem Stamm Philipp Melanchthon, startete um 18:00 Uhr in Neuwied. Von dort aus fuhren wir dann mit dem Bus bis kurz vor Willroth. Sobald wir aus dem Bus ausgestiegen waren, bekamen wir dann unser Starträtsel und schnell war klar, wo der erste Peilpunkt liegt. Wir mussten zum Förderturm in Willroth. Dort gab es dann neue Koodinaten und wir gingen weiter Richtung Wald. Schon kam der erste bemannte Posten, wo wir Knoten erkennen mussten und dafür entsprechend Punkte bekamen. Danach ging es schnell weiter zu einem Hochsitz, wo wir die Sprossen der Leiter zählen mussten um zu unserem nächsten Ziel zu kommen. Das Peilen war schnell erledigt und so ging es weiter, bis wir wieder zu einem bemannten Posten kamen, wo wir durch schätzen die Anzahl von Erbsen in einem Glas erraten mussten, 80 cm Schnur abschneiden und genau ein Kilo Erde in einen Eimer füllen mussten. Gar nicht so einfach! Doch auch diese Aufgabe wurde von allen gemeistert und man lief schön weiter bis zum letzten Posten der Freitagsstrecke, wo man dann Eier suchen musste. Der erste Teil war also geschafft und jeder suchte sich einen geeigneten Schlafplatz für diese Nacht, denn um 8:00 Uhr am nächsten Morgen ging es weiter.
Wir trafen uns an einem Denkmal und jede Gruppe bekam die Tagesaufgabe, die darin bestand, ein Seil zu spleißen. Dann ging es auch schon wieder los mit dem Peilen und jede Gruppe startete motiviert in den neuen Tag. Es ging von Horhausen aus ins Grenzbachtal, wo wir einige Kilometer zurücklegten. Von Posten zu Posten ging es immer weiter. Zwischen durch kamen immer wieder kleine Spiele, zum Beispiel ein Geschmacksrätsel, wo sich einer die Augen verbinden musste und drei Löffel mit je drei Lebensmitteln bekam und diese erraten musste; oder auch mit dem Mund Erbsen in eine Wasserflasche spucken musste. Für all diese Spiele gab es dann entsprechend Punkte, welche über Sieg und Niederlage entscheiden konnten. Die Samstagsstrecke war teilweise wirklich anstrengend, weshalb einige den Lauf abbrachen und dann zum Pfadfinderhaus in Oberdreis gefahren wurden, oder direkt dorthin gegangen sind, ohne die restlichen Posten abzulaufen. Dort wartete dann ein leckeres Abendessen auf alle. Besonders die Gruppen, die den Lauf durchgehalten haben freuten sich darüber. Nachdem dann noch ein bisschen geplauert wurde, gingen dann auch schon die meisten schlafen.
Sonntagmorgen waren alle etwas ausgeruhter, zwar mit mehr oder weniger Schmerzen, aber glücklich. Nach dem Frühstück kam dann noch die Siegerehrung und der ,,Pokal“ wurde an die beste Gruppe, das Drei-Körper-Problem, verliehen. Danach ging es dann auch schon ans Aufräumen und dann ab nach Hause, wo eine angenehme Dusche auf jeden wartete.


