Roverlauf Dezember 2011
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 30. November -0001 01:00
An diesem Wochenende (02.12.-04.12.2011) war es soweit, der 25. Roverlauf begann. Der diesjährige Lauf, bei dem insgesamt sechs Gruppen teilnahmen, sogar zwei aus unserem Stamm Philipp Melanchthon, startete um 18:00 Uhr in Neuwied. Von dort aus fuhren wir dann mit dem Bus bis kurz vor Willroth. Sobald wir aus dem Bus ausgestiegen waren, bekamen wir dann unser Starträtsel und schnell war klar, wo der erste Peilpunkt liegt. Wir mussten zum Förderturm in Willroth. Dort gab es dann neue Koodinaten und wir gingen weiter Richtung Wald. Schon kam der erste bemannte Posten, wo wir Knoten erkennen mussten und dafür entsprechend Punkte bekamen. Danach ging es schnell weiter zu einem Hochsitz, wo wir die Sprossen der Leiter zählen mussten um zu unserem nächsten Ziel zu kommen. Das Peilen war schnell erledigt und so ging es weiter, bis wir wieder zu einem bemannten Posten kamen, wo wir durch schätzen die Anzahl von Erbsen in einem Glas erraten mussten, 80 cm Schnur abschneiden und genau ein Kilo Erde in einen Eimer füllen mussten. Gar nicht so einfach! Doch auch diese Aufgabe wurde von allen gemeistert und man lief schön weiter bis zum letzten Posten der Freitagsstrecke, wo man dann Eier suchen musste. Der erste Teil war also geschafft und jeder suchte sich einen geeigneten Schlafplatz für diese Nacht, denn um 8:00 Uhr am nächsten Morgen ging es weiter.
Wir trafen uns an einem Denkmal und jede Gruppe bekam die Tagesaufgabe, die darin bestand, ein Seil zu spleißen. Dann ging es auch schon wieder los mit dem Peilen und jede Gruppe startete motiviert in den neuen Tag. Es ging von Horhausen aus ins Grenzbachtal, wo wir einige Kilometer zurücklegten. Von Posten zu Posten ging es immer weiter. Zwischen durch kamen immer wieder kleine Spiele, zum Beispiel ein Geschmacksrätsel, wo sich einer die Augen verbinden musste und drei Löffel mit je drei Lebensmitteln bekam und diese erraten musste; oder auch mit dem Mund Erbsen in eine Wasserflasche spucken musste. Für all diese Spiele gab es dann entsprechend Punkte, welche über Sieg und Niederlage entscheiden konnten. Die Samstagsstrecke war teilweise wirklich anstrengend, weshalb einige den Lauf abbrachen und dann zum Pfadfinderhaus in Oberdreis gefahren wurden, oder direkt dorthin gegangen sind, ohne die restlichen Posten abzulaufen. Dort wartete dann ein leckeres Abendessen auf alle. Besonders die Gruppen, die den Lauf durchgehalten haben freuten sich darüber. Nachdem dann noch ein bisschen geplauert wurde, gingen dann auch schon die meisten schlafen.
Sonntagmorgen waren alle etwas ausgeruhter, zwar mit mehr oder weniger Schmerzen, aber glücklich. Nach dem Frühstück kam dann noch die Siegerehrung und der ,,Pokal“ wurde an die beste Gruppe, das Drei-Körper-Problem, verliehen. Danach ging es dann auch schon ans Aufräumen und dann ab nach Hause, wo eine angenehme Dusche auf jeden wartete.


